Schwelle über, OSS noch aus
Die Verkäufe buchen weiter wie Inlandsumsatz, und der Lauf warnt. Er blockiert nicht: eine Registrierung im Bestimmungsland wäre eine richtige Antwort, die der Shop nicht sehen kann.
Ein Shop verkauft zunehmend an Privatkunden in Österreich, Frankreich und den Niederlanden. So begleitet der Export den Weg von der ersten Warnung bis zur OSS-Buchung.
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OSS-Buchungsmethode
OSS-Verfahren aktiv
Methode
Sammelkonto + Steuerschlüssel 240Alle OSS-Umsätze auf ein Konto, getrennt nach Land über den Steuerschlüssel. Standard: 8320.
Erlöskonto je Bestimmungsland (Empfehlung)Eigenes Erlöskonto pro EU-Land - die Zuordnung pflegt der Tab Steuer & OSS.
Einmal am Tag summiert das Plugin die Fernverkäufe an Privatkunden in der EU. Ab 90 % der Grenze von 10.000 € steht die Warnung am Mandanten, im Dashboard und auf der Exportseite; ist die Grenze überschritten und OSS noch aus, meldet es zusätzlich jeder Lauf im Prüfbericht.
Ihr entscheidet: OSS-Verfahren oder Registrierung im Bestimmungsland, und welchen der beiden DATEV-Wege die Kanzlei buchen will.
Die Sätze der Bestimmungsländer stehen in den Steuerregeln von Shopware. Das Plugin liest sie aus der Bestellung und rechnet nichts selbst.
Im Reiter „Steuer & OSS“: OSS an, dann Sammelkonto mit Steuerschlüssel oder Erlöskonto je Bestimmungsland. Beim Weg je Land trägst du die Konten ein, die die Kanzlei vorgibt.
Jede OSS-Zeile trägt Land und Satz in Feld 40 und 41, Waren und Downloads auf getrennten Konten. Daraus leitet DATEV die ausländische Umsatzsteuer und die OSS-Meldung ab.
Die Verkäufe buchen weiter wie Inlandsumsatz, und der Lauf warnt. Er blockiert nicht: eine Registrierung im Bestimmungsland wäre eine richtige Antwort, die der Shop nicht sehen kann.
Berechnet der Shop schon den Satz des Landes, während OSS am Mandanten aus ist, hält der Export an: keine Datei, und der Prüfbericht nennt den Beleg mit Land und Satz.
Steuerfreie Bestellungen von Firmen mit passender USt-ID laufen nicht über OSS: Waren als innergemeinschaftliche Lieferung, Downloads als Reverse-Charge-Leistung, jeweils mit der USt-ID in Feld 40.
Ja. Sie misst, ob OSS nötig wird, nicht, ob es schon an ist.
Nein, nur niedriger, um früher gewarnt zu werden. Die gesetzliche Grenze von 10.000 € verschiebt die Einstellung nicht.
Am Monatsanfang exportiert der Zeitplan den Vormonat und mailt die Datei an die Kanzlei.
Testexport, Probeimport und Abgleich, bevor der erste verbindliche Lauf zählt.
Je Firma ein Mandant mit eigenen Konten, eigener Beraternummer und eigenen Kanälen.
Ein Wirtschaftsjahr in einem Lauf, in Schritten und bei Bedarf in mehreren Dateien.