DATEV-Export
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Prüfen und nachvollziehen Erst sehen, dann schreiben.

Der Export rechnet einen Zeitraum durch, bevor er eine Datei schreibt, prüft sein Ergebnis selbst und hält zu jedem Beleg fest, warum er so gebucht wurde. Stimmt etwas nicht, entsteht keine Datei - keine halbe und keine falsche.

Drei Arten zu rechnen

Vorschau, Testexport, Export.

Alle drei rechnen denselben Zeitraum mit denselben Regeln. Sie unterscheiden sich darin, was danach bleibt.

EigenschaftVorschauTestexportExport
Datei für DATEVneinjaja
Prüfbericht und Protokolljajaja
Abstimmung auf Vollständigkeitneinjaja
Sperrt die Belegeneinneinja
Prüfkette (SHA-256)neinneinja
Wiederholbarbeliebig oftbeliebig oftnimmt nur Nachzügler mit

Der Dateikopf eines Testexports trägt „Testexport“ - DATEV zeigt das beim Import an, eine Verwechslung mit der verbindlichen Datei fällt also auf.

Prüfbericht

Sagt, was fehlt. Und wo.

Oben stehen die Befunde nach Art, getrennt in Fehler, die den Export aufhalten, und Hinweise, bei denen er weiterläuft; darunter jeder betroffene Beleg einzeln. Jeder Befund erklärt die Ursache und führt an die Stelle, an der er zu beheben ist.

  • Ein Fehler heißt: keine Datei. Nach der Korrektur denselben Zeitraum einfach erneut exportieren.
  • Hinweise lassen sich abhaken. Sie bleiben sichtbar, zählen aber nicht mehr als offen; Fehler lassen sich nie abhaken.
  • Mit dem Schalter „Warnungen blockieren den Export“ am Mandanten hält schon ein Hinweis die Datei an, bis auf reine Ablaufhinweise wie den zum ersten Export - für Kanzleien, die nur vollständig saubere Stapel annehmen.
  • Der ganze Bericht lässt sich als CSV herunterladen.
Prüfbericht eines Laufs mit Hinweisen, die den Export nicht aufhalten

Häufige Hinweise

  • Standardkonto benutzt: ein Auslandsfall ohne eigenes Konto, gebucht auf das Konto des Kontenrahmens
  • Bereits exportierte Belege übersprungen
  • Spätere Rechnung zur selben Bestellung - nur die spätere wird gebucht
  • Teilzahlung nicht automatisch gebucht, Zahlung ohne Beleg, Beleg über 0,00

Häufige Fehler

  • Ein bereits exportierter Beleg hat sich geändert
  • Steuerfall nicht entscheidbar, etwa eine Bestellung ohne Land
  • Ein Konto fehlt, oder Positionen haben keinen Preis oder keine Steuerdaten
  • Eine Differenz zwischen gebuchtem Betrag und Bestellwert
Blockiert

Lieber keine Datei als eine falsche.

Hält ein Fehler den Lauf an, entsteht kein Stapel, auch kein halber. Nichts wird gesperrt und nichts in die Kette gehängt. Prüfbericht und Protokoll bleiben trotzdem im Verlauf, damit klar ist, was gefehlt hat.

Ein blockierter Lauf: keine Datei, der Prüfbericht nennt den Grund
Protokoll

Auch ohne Datei steht jede Zeile da.

Das Protokoll beantwortet die Frage „warum?“. Je Beleg steht der Ausgang mit Grund: gebucht mit Steuerfall, Datum und Konten; übersprungen als Dublette, als überholte Rechnung oder außerhalb des Zeitraums; blockiert mit dem Fehler.

  • Kacheln filtern nach Ausgang, die Suche findet Bestell- und Belegnummern.
  • Die erste Zeile hält fest, mit welchen Einstellungen der Lauf gerechnet hat.
  • Der Reiter „DATEV“ an jeder Bestellung zeigt, was zu ihr exportiert wurde und was ein Lauf jetzt entscheiden würde.
Protokoll eines Laufs ohne Datei, mit einer Zeile je Beleg
Abstimmung

Der Lauf prüft sich selbst.

Der Prüfbericht sagt, ob das Gebuchte richtig ist - die Abstimmung, ob es vollständig ist. Vier Prüfungen, jede mit ihrem Ergebnis.

Vollständigkeit

Von den Belegen im Zeitraum: wie viele gebucht, wie viele schon in einem früheren Lauf, wie viele nicht, wie viele bewusst ausgeschlossen.

Ausschlüsse

Welche Bestellungen das Zusatzfeld „Von DATEV-Export ausschließen“ gesetzt haben.

Stornos ohne Korrekturbeleg

Jede stornierte Bestellung, deren Rechnung schon gebucht ist, hat ihren Storno- oder Gutschriftbeleg.

Vorheriger Lauf

Springt die Menge gegenüber dem vorigen Lauf auffällig, wird es genannt.

„Nicht gebucht“ ist nicht automatisch ein Fehler: Ein Beleg über 0,00 oder eine überholte Rechnung gehören dazu, das Protokoll nennt zu jedem den Grund. Was ein früherer Lauf schon gebucht hat, zählt die Abstimmung getrennt.

GoBD

Gesperrt, verkettet, nichts doppelt.

Was ein verbindlicher Export geschrieben hat, lässt sich nicht still ändern und nicht still wiederholen.

Sperre

Die Belege eines verbindlichen Laufs werden festgehalten. Ein erneuter Export desselben Zeitraums nimmt in der Vorgabe nur Nachzügler mit, etwa Rechnungen, die danach entstanden sind; am Mandanten lässt sich das unter „Bereits exportierte Belege“ ändern.

Fingerabdruck je Beleg

Jeder gesperrte Beleg trägt den Fingerabdruck seiner Zeilen. Weicht der Shop später davon ab, fällt es auf, sobald derselbe Zeitraum noch einmal exportiert wird.

Prüfkette

Jeder verbindliche Lauf bildet einen SHA-256-Fingerabdruck über seine Buchungs- und Stammdatendateien und verkettet sich damit mit seinem Vorgänger; die Belegpakete tragen je eine eigene Prüfsumme. So fällt auf, wenn ein Lauf oder eine Datei nachträglich fehlt oder sich verändert hat.

Das ist die Kette des Plugins. Die Festschreibung in DATEV ist ein Kennzeichen im Dateikopf, das du am Mandanten setzt.

Verlauf

Jeder Lauf bleibt auffindbar.

Im Verlauf steht jeder Lauf mit Zeitraum, Stand, Ergebnis, Art und Befunden. Dateien und Belegpakete lassen sich jederzeit erneut herunterladen, jede Datei mit ihrer eigenen Prüfsumme.

Der Reiter „E-Mail“ zeigt, was zu einem Lauf hinausging: Empfänger, Anhänge mit Größe, den ausgelieferten Wortlaut und je Adresse, ob die Mail hinausging.

Der Verlauf mit jedem Lauf, seinem Zeitraum, Stand, Ergebnis, seiner Art und seinen Befunden
Fragen

Was vor dem ersten Export gefragt wird.

Kann ich einen verbindlichen Lauf zurücknehmen?

Ja: im Verlauf über das Menü „…“ am Ende seiner Zeile, mit „Als Testlauf verwerfen“. Datei, Prüfbericht und Protokoll bleiben, seine Belege gelten wieder als nicht exportiert und kommen beim nächsten Export mit. War er nicht der zuletzt erzeugte Lauf, zeigt die Prüfkette an dieser Stelle eine Lücke. Hat die Kanzlei die Datei schon gebucht, ändert das Verwerfen daran nichts - vorher abstimmen.

Was passiert, wenn eine exportierte Rechnung nachträglich geändert wird?

Jeder exportierte Beleg trägt einen Fingerabdruck seiner Zeilen. Exportierst du den Zeitraum noch einmal und hat sich etwas geändert, das in der Datei steht (Betrag, Konto, Steuerschlüssel, Datum, auch der Buchungstext), hält der Lauf an: Die Korrektur gehört als Gutschrift oder Storno in den nächsten Export. Hat sich nur die Kostenstelle oder das Personenkonto geändert, wird der Beleg mit Hinweis übersprungen, und die Datei entsteht.

Wie findet die Kanzlei die Herkunft einer Buchung?

Über die Belegnummer in Belegfeld 1, den Link zum Belegbild in Feld 20 und, wenn eingeschaltet, die Bestellnummer in Feld 95. Im Shop zeigt der Reiter „DATEV“ an jeder Bestellung, was zu ihr exportiert wurde.

Weiter im Handbuch

Mandant und Assistent

Was ein Mandant ist, der Assistent in fünf Schritten und wann es mehrere braucht.

Konten und Debitoren

Erlös-, Geld-, Versand- und Gutscheinkonten, die vier Wege zum Debitor und die Kostenstellen.

Export und Verlauf

Zeitraum, Vorschau, Testexport und Export, der laufende Lauf und der Verlauf.

Alle Einstellungen

Jede Einstellung am Mandanten und die globalen Schalter, mit Vorgabe und Wirkung.

Begriffe

Buchungsstapel, Generalumkehr, Festschreibung und die anderen Wörter aus DATEV und Shopware.